Zum Inhalt springen

Ratgeber

Alles, was du vor dem Kauf und danach wissen solltest. Von den Maßen der Tonnen über das Nachbarrecht bis zu den Problemen, die im Hochsommer zuverlässig auftreten.

Größe und Passform

Der häufigste Fehlkauf entsteht hier, und zwar immer gleich: Die Box wird nach der Literzahl der Tonne ausgesucht. Die Literzahl sagt aber nichts über die Zentimeter, und zwischen zwei 240-Liter-Tonnen verschiedener Hersteller liegen mehrere davon. Fang bei deinen eigenen Tonnen an, nicht beim Angebot.

Aufstellen und Recht

Zwei Fragen, die vor dem Kauf geklärt gehören und nach dem Kauf teuer werden. Der Untergrund entscheidet, ob die Box den ersten Herbststurm übersteht: Eine leere Holzbox wiegt wenig und bietet viel Fläche. Und der Abstand zur Grundstücksgrenze entscheidet, ob dein Nachbar mitreden darf, denn das Nachbarrecht ist Ländersache.

Material und Bauart

Es gibt kein bestes Material, nur verschiedene Rechnungen. Holz sieht am besten aus und will alle zwei Jahre gestrichen werden. Verzinktes Metall ist wartungsfrei, heizt sich im Sommer aber auf und verstärkt damit den Geruch. Edelstahl hält am längsten und kostet ein Mehrfaches. Was du hier wählst, entscheidet über die nächsten zehn Jahre Arbeit.

Ausstattung

Pflanzdach, Schloss, offene Verkleidung oder gleich ein gemauertes Haus: Diese Entscheidungen kosten Geld und ändern, wie die Box im Alltag funktioniert. Ein Pflanzdach zum Beispiel sieht auf dem Produktbild gut aus und bringt mehrere Kilogramm Substrat mit, die der Deckel jedes Mal mit anheben muss.

Probleme lösen

Diese vier Themen bringen die meisten Leute überhaupt erst auf die Idee, eine Box zu kaufen. Eine Box allein löst allerdings nur eines davon zuverlässig, nämlich das mit den Wildtieren. Maden und Geruch entstehen in der Tonne, nicht daneben, und dagegen hilft, was in der Tonne passiert.

Selbst bauen

Der Selbstbau lohnt sich seltener, als er sollte. Das Material für eine Doppelbox aus Konstruktionsholz kostet einen erheblichen Teil dessen, was eine fertige Box kostet, dazu kommen Beschläge, Lasur und ein Wochenende. Wer eine Säge und Freude daran hat, baut trotzdem besser: nach Maß und aus dickerem Holz.

Kaufberatung nach Anzahl